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– Kanusport in Müggelheim –

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Archiv für die 'Spitzensportler' Kategorie

Spitzensportler

Große Brandenburger Kanuregatta 2017

Erstellt von Kevin am 11. Mai 2017

Vom 12.5 bis 14.5 findet auf dem Beetzsee die Große Brandenburger Kanuregatta statt. Der erste Leistungsvergleich ausserhalb Berlins und der Kampf um wichtige Ranglistenplätze für die Zusammenstellung der Mannschaftsbote der Ostdeutschen Meisterschaft.

Mit dabei sind unsere Sportler:

Schüler A: Maja, Pauline, Alissa, Julian,

Jugend: Philipp

LK: Finn

Wir wünschen allen viel Erfolg und berichten hier im Nachgang über die Ergebnisse.

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Wir gratulieren Lisa und dem K4 der U23 Damen zu GOLD über 500m. Traumhaft wir sind stolz auf dich!!

Erstellt von Kevin am 25. Juli 2015

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Die Ferien sind vorbei – wir hatten viele Erlebnisse rund um unseren Sport!

Erstellt von Frank am 24. August 2014

 

Nun ist es wieder soweit, die Ferienzeit ist vorüber und die Schule hat uns wieder. Wir wollen aber nicht klagen, denn in den vergangenen zwei Monaten haben wir als Mitglieder unseres Vereins viel erlebt:

1. Sommerfest

Unser diesjähriges Sommerfest fand kurz vor den Ferien statt. Bei super tollem Wetter hatten wir gemeinsam mit den Orientierungsläufern, Gästen und Nachbarn viel Spaß auf und im Wasser und natürlich auf unserem Vereinsgelände.  P1200860Dieses Jahr gab es neben den Spaß-Rennen im Familienzweier, Wandercanadier, Händepaddeln und Tauziehen eine Weltneuheit. Der Orientierungslauf organisierte ein Orientierungspaddeln. Dazu mussten die Teilnehmer im Wanderboot auf dem Wasser postierte Bojen in einer vorgegebenen Reihenfolge anfahren. Eine neue Herausforderung, die viel Spaß machte.

Zu Besuch hatten wir auch den DM-Markt von der Schnellerstraße. Die beiden Mitarbeiterinnen stellten uns die Ausbildungsberufe bei DM vor, verschenkten viele kleine Drogerieartikel und übergaben uns eine Spende. Vielen Dank.

2. Trainingslager

Unsere Sportler vom Leistungszentrum verbrachten einen Großteil ihrer Ferien in Trainingslagern in Grünau und Polen. Sie bereiteten sich auf die Deutsche Meisterschaft vor. Die anderen Sportler hatten die Möglichkeit an einem Trainingslager in Grünau und anschließend im Bootshaus teilzunehmen. In Grünau fand gleichzeitig auf der Regattastrecke die Schwimm-EM statt.  Das war interessant anzusehen, wir bleiben aber doch lieber Kanuten. Foto: Der aktive Teil unseres diesjährigen Sommertrainingslagers geht zu Ende. Morgen fahren wir unsere Kadersportler bei der Deutschen Meisterschaft in Hamburg anfeuern!

Im Bootshaus zelteten wir, machten Lagerfeuer mit Stockbrot, eine Radtour und hatten viel Freude mit unseren Trainerinnen Frauke, Marie und Miriam.

3. U23-Europameisterschaft

Fast unbemerkt fand die U23 Europameisterschaft im Kanurennsport statt. Unsere Sportlerin Lisa Jahn (Foto 2. von vorne) erkämpfte im Deutschlandvierer über 500m eine Silbermedaille.

Foto: Wir gratulieren Lisa Jahn und dem Deutschland Vierer zur Silbermedaille bei der U23 EM über 500m. :) Herzlichen Glückwunsch :)

Lisa, wir sind stolz auf Dich. Mach weiter so!

4. Deutsche Meisterschaft in Hamburg

In der letzten Ferienwoche fand die Deutsche Meisterschaft in Hamburg statt. Von unseren Sportlern nahmen Lisa, Sophie, Kathi, Laura, Lina, Finn und Florian daran teil. Finn und Florian konnten sogar Medaillen mit nach Hause bringen (Finn im K4 des Landeskanuverbandes Berlin über 500m Bronze, Finn und Florian im K4 des Landeskanuverbandes Berlin über 5000m Silber) Jungs, herzlichen Glückwunsch, da hat sich der ganze Aufwand gelohnt. Aber auch die Mädels waren mit ihren Qualifikationen sehr gut mit von der Partie. Macht weiter so und das wichtigste: verliert nicht den Spaß am Kanusport!

5. Vereinsausflug nach Hamburg

Als Höhepunkt organisierten unsere Trainer dieses Jahr einen Ausflug nach Hamburg. Wir fuhren mit dem Linienbus dorthin und übernachteten in der Jugendherberge. IMG-20140822-WA0004

Neben einer Stadtführung, Hafenrundfahrt und dem Fischmarkt gingen wir auch auf der Reeperbahn spazieren. Am Samstag besuchten wir unsere Sportler auf der Regattastrecke und feuerten sie kräftig an. Vielen Dank, es war ein tolles Wochenende.

Frank

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Lisa und Sophie in Juniorennationalmannschaft

Erstellt von Kevin am 3. Juni 2012

Lisa und Sophie haben sich bei der zweiten Sichtung erfolgreich um die Plätze in der Juniorennationalmannschaft gekämpft und können nun die Europameisterschaft in Portugal ins Auge fassen, welche Mitte Juli stattfindet.

Erste Trainingslager haben sie schon hinter sich.

Ihren ersten Weltcup 2012 fuhren die Mädels in Piestany um schonmal die Bootsbesatzungen für die Europameisterschaft zu testen.

Dabei fuhren Sophie und Lisa im K2 über 500m auf Platz 1

Im K2 mit Gina (Blau Gelb Köpenick) über 1000m holte Sophie ebenfalls dn ersten Platz.

Auch über 200m sitzt Sophie im K2, hier mit Kimberley Schenk. In diesem Sprintrennen reichte es am Ende für Platz 2.

Lisa starte neben dem K2 auch im K4 über 500m und gewann dort die Goldmedaille mit Anna Kowald, Melanie Gebhardt und Virginia Najork.

 

Wir gratulieren euch beiden, Gina und den weiteren Mädels und wünschen weiterhin gutes gelingen bei der Vorebereitung auf die Europameisterschaft

 

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1. Sichtung des DKV – KSC Mädels machen auf sich aufmerksam

Erstellt von Kevin am 8. April 2012

Am Karfreitag und „Oster“samstag fand neben der ersten nationalen Olympiaqualifikation der Leistungsklasse auch die Sichtung für die Juniorennationalmannschaft 2012 statt.

Vom Köpenicker SC Kanu waren Lisa Jahn, die im letzten Jahr schon bei den Olympic Hope Games Nationalmannschaftserfahrung sammelte, und Sophie Hammer, unsere Juniorenweltmeisterin von 2011, mit am Start.

 

Nach guten Trainingslagern in Spanien und Kienbaum schienen die Vorraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden bei der ersten von 2 Sichtungen geebnet.

Am Karfreitag ging es für die Mädels über die 200m Distanz. Über Vorläufe und Zwischenläufe qualifizierten sich Lisa und Sophie für den Endlauf.Die erste Hürde war also geschafft. Jetzt ging es darum mit einer guten Finalplatzierung auf sich aufmerksam zu machen.

Lisa gelang das mit einer überraschend souveränen Leistung, die sie zum Sieg über die Sprintdistanz  führte. Sophie paddelte ihr neues Boot auf Platz 6.

Am Samstag ging es in 6er Gruppen, in der Reihenfolge der 200m-Ergebnisse, über die 1000m Distanz. Einzig die Zeit war entscheidend.

Sophie und Lisa wollten und mussten ihre Ergebnisse vom Vortag mit einer entsprechenden Leistung untermauern, um sich in eine gute Position für die entscheidende Sichtung in 3 Wochen zu bringen.

Beide fuhren im ersten Zeitlauf und mussten somit für die nachfolgenden Mädels eine Zeit vorlegen. Mit Entschlossenheit und angetrieben von ihrem Landestrainer Lars Kober absolvierten beide ein sehr gutes Rennen. Sophie wurde Zweite und Lisa Dritte! Jetzt hieß es warten, was die restlichen Läufe für Zeiten bringen und für welche Endplatzierng es reichen wird.

Nach einer guten halben Stunden stand fest: es war keiner mehr schneller und auch im Endranking belegten die Mädels Platz 2 und 3.

Dies bedeutet, dass Beide sich eine gute Position für die Wettkämpfe in 3 Wochen erpaddelt haben!

Mädels, wir wünschen euch 3 erfolgreiche Trainingswochen und drücken die Daumen, dass euer Traum von der Jniorennationalmannschaft 2012 dann am 28.4  in Erfüllung geht!

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Bericht über Sophie

Erstellt von Kevin am 5. April 2012

Vision Gold – N24

in diesem Video startet ab 6:17min ein Bericht über unsere Sportlerin Sophie.

Schauts euch an, es lohnt sich 🙂

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Artikel über Sophie Hammer in der Berliner Zeitung

Erstellt von admin am 9. März 2012

Berlin –

Sophie Hammer und Pascal Milde sind 17 Jahre alt und trainieren täglich stundenlang für ihren Traum – die Olympischen Spiele 2016. Auch unter den härtesten Bedingungen paddeln sie im Wasser. Das ist nichts für Freizeit-Kapitäne.

Sie ist ein wenig schüchtern, die Junior-Weltmeisterin im Kanu-Rennsport. Im Büro ihres Trainers über ihre sportlichen Erfolge zu sprechen, ist nicht so ihr Ding. Sophie Hammer sitzt im siebten Stock des Landesleistungszentrums Kanu in Grünau. Unten erstreckt sich die Wasserfläche des Langen Sees mit der Regattastrecke. Die 17-Jährige ist hübsch, trägt eine elegante Brille – und Badelatschen. Sophie Hammer zählt zu den großen Hoffnungen des Berliner Kanu-Verbands.

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In den oben offenen Kanadiern kommen Stechpaddel zum Einsatz, in den geschlossenen Kajaks Doppelpaddel.

Foto: Paulus Ponizak

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Wettkampf-Kanadier sind nur etwa 40 Zentimeter schmal und deshalb schwer im Gleichgewicht zu halten, während Fahrten-Kanadier breite Rümpfe haben.

Foto: Paulus Ponizak

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Wichtig ist der Unterschied zum Rudern: Im Gegensatz zum Paddeln sind die sogenannten Riemen fest am Boot verankert. Sie werden mit den Armen gezogen, das Boot fährt also gegen die Blickrichtung.

Foto: Paulus Ponizak

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Das Wort Kanu ist vom englischen „conoe“ abgeleitet, das wiederum indianischer Herkunft ist.

Foto: Paulus Ponizak

Als sie unten am Steg bei ihrem Boot ist, in Reichweite des Wassers, taut sie auf. Der Kanusport gehört zu ihrem Leben seitdem sie acht Jahre alt ist. Damals eiferte sie ihrem großen Bruder nach, der jetzt Trainer beim Köpenicker SC ist. Es ist auch der Heimatverein von Sophie.

Nichts für Freizeit-Kapitäne

Jetzt steht das Training auf der Regattastrecke an. Sophie Hammer trägt nun einen weiß-schwarzen langärmeligen Body, auf der linken Brust prangt der Bundesadler. Zusammen mit ihrem gleichaltrigen Trainingspartner Pascal Milde macht sie – noch immer in Badelatschen – Lockerungsübungen. Die sehen etwas lasch aus. „Wir nehmen das nicht immer so ernst“, sagt sie und grinst. Dann erscheint André Heinrich, der Leitende Landestrainer, und die beiden 17-Jährigen geben sich plötzlich viel mehr Mühe.

Dann tragen Sophie und Pascal ihre Boote zum Wasser. Das Training geht los – für Sophie sitzend im geschlossenen Kajak und Pascal, halb kniend, halb stehend, im offenen Kanadier. In gleichmäßigen Bewegungen paddeln die beiden Elite-Sportschüler über den Langen See, leicht versetzt hintereinander. Sie sind allein. Winter, sechs Grad Wassertemperatur, kalter Wind – das ist nichts für Freizeit-Kapitäne. André Heinrich begleitet sie mit einem Motorboot. Das ist aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben. Denn hin und wieder kommt es vor, dass ein Kanute kentert. „Die sind aber nicht zimperlich“, sagt Heinrich. „Wenn einer von denen ins Wasser fällt, bekommt er Wechselklamotten, und dann geht es gleich weiter.“ Er zeigt auf eine große wasserdichte Plastiktonne in seinem Boot.

Aber dass Sophie oder Pascal sich eine Erkältung holen, will der Landestrainer auf jeden Fall vermeiden. „Man leidet immer mit, wenn die ihre Wehwehchen haben.“ Heinrich ruft seinen Schützlingen zu, dass sie wenden sollen. Normalerweise fahren die Kanuten pro Trainingseinheit zehn bis 15 Kilometer Strecke. Das dauert etwa eine Stunde. Jetzt, so kurz nachdem das Eis von den Gewässern verschwunden ist, dürfen sie aber noch kürzertreten. Die Kanuten trainieren auf dem Langen See, hinauf bis zum Köpenicker Becken, wo die Dahme in die Spree übergeht oder auf dem Teltowkanal. Vorgesehen sind bis zu 18 Stunden pro Woche. Hinzu kommt das Krafttraining im Fitness-Raum. Im Winter ist das noch einmal eine Stunde am Tag.

22 Stunden Training, 20 Stunden Unterricht

Dass der oberste Landestrainer persönlich mit den beiden 17-Jährigen arbeitet, kommt nicht von ungefähr. Sie haben Potenzial. Heinrich will, dass sie bei den Olympischen 2016, spätestens 2020 antreten. Sophie, beheimatet im Köpenicker SC, hat bereits auf dem Siegertreppchen gestanden. Bei der Junior-Weltmeisterschaft im Kanu-Rennsport in Brandenburg an der Havel holte sie 2011 ihre erste Goldmedaille.

Für ihre Leistungen wird Sophie belohnt. Die Flatow-Oberschule in Köpenick, wo sie mit Pascal die zwölfte Klasse besucht, schenkte ihr ein nagelneues Wettkampf-Kajak. „Leider nicht in Mint-Grün“, sagt Sophie. Das ist ihr Lieblingsfarbe. Aber sie freut sich natürlich trotzdem.

In einer kleinen Halle des Leistungszentrums herrscht Betriebsamkeit, während Sophie die Regattastrecke durchmisst. Vier athletische Jungs sitzen in einem sogenannten Paddelkasten und legen sich kräftig ins Zeug. Die Gischt spritzt, das Wasser rauscht. „Jawoll, schlagt rein“, ruft ihr Trainer. Paddelkästen sind Wasserbecken, in denen sich fest installierte Kanu-Rümpfe befinden. Hier können die Sportler nicht nur trainieren, wenn draußen die Seen gefroren sind.

Ein Computer zeichnet Daten auf und wertet sie aus. Heute sind Messtechniker da, die an Geräten herumschrauben. „Wir übertragen jetzt erstmals kabellos per Funk“, erklärt einer. Kleine Sender, befestigt an den Paddeln, senden die Informationen. Per Beamer werden Kurven zu Kraftverlauf und Schlagfrequenz simultan auf eine große Leinwand vor dem Paddelkasten geworfen. „Ich spreng die Skala!“ ruft einer der Schüler vergnügt.

Nachdem Sophie ihr Kajak in der Bootshalle verstaut hat, geht es direkt in den Kraftraum. Sensomotorik steht auf dem Trainingsplan. Aus einem zweiten Fitness-Raum nebenan ist laute Musik zu hören. Zwischen Hanteln und zentnerschweren Gewichten erzählt Sophie, wie sie ihren Alltag meistert. „Es ist schwierig, sich abends noch zu motivieren, Hausaufgaben zu machen“, sagt sie. Zu den rund 22 Stunden Training kommen noch einmal 20 Unterrichtsstunden hinzu. Neben Sport hat Sophie Mathe als Leistungskurs. „Freizeit habe ich fast gar nicht“, sagt die 17-Jährige. Um sich zu entspannen, spielt sie hin und wieder Gitarre.

Wenige Tage später sitzen Sophie und Pascal im Flugzeug nach Spanien. In Banyoles am Mittelmeer bereiten sie sich auf das nächste Ziel vor: die Europameisterschaft 2012 in Portugal.

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Sophie, vom Kanukind zur Weltmeisterin – Ihr Weg an die Spitze

Erstellt von Kevin am 25. August 2011


 

Schon lange vor ihren ersten eigenen Paddelschlägen war Sophie vom Kanusport durch ihren Bruder Kevin animiert. Für Sophie war schon in ganz jungen Jahren klar, Kanusport muss es sein.

Ihre sportliche Karriere begann Sophie im Jahre 2003 in Müggelheim bei der Kanuabteilung des Köpenicker Sportclubs. Ihre ersten Paddelschläge machte Sophie unter Anleitung ihrer damaligen Übungsleiterin Cindy Janke.

Beim KSC trainierte Sophie zwei Jahre und errang erste kleine Erfolge. Neben Cindy Seidel war auch Klaus Slischka, damaliger Rennsportwart, ein treuer Begleiter auf ihren ersten Wegen im Kanusport.

Anfang 2006 ging ihre Karriere in eine neue Richtung. Sie wechselte den Verein, um von nun an bei Blau-Gelb-Köpenick zu trainieren.

Dort wurde Sophie in die Trainingsgruppe des Bundestrainers für den Kanumarathonsport, Wolfgang Niedrig, aufgenommen. Hier konnte sie sich ganz in Ruhe auf die Aufnahme in  die Eliteschule des Sports vorbereiten.

Dies gelang ihr erfolgreich im Jahre 2007.

Fortan gehören auch die Lehrertrainer Dirk Radde und Heiko Oldag zu ihren Wegbegleitern, die das schulinterne WPU-Training absicherten.

Unter Anleitung des Vereinstrainers Wolfgang Niedrig fand Sophie nebenher  auch den Weg zum Kanumarathon. In den Jahren 2008 bis 2010 nahm sie an den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon teil.

Im K2 erkämpfte sie mit Frauke Rummler 2009 eine Silbermedaille im Kanumarathon. 2010 paddelte Sophie iihren K1 über 21 Km zu einer Bronzemedaille.

Seit 2008 qualifizierte sich Sophie regelmäßig zu den Deutschen Rennsportmeisterschaften. In verschiedenen Bootsklassen erkämpfte sie immer mindestens eine Medaille.

Mit Beginn des Jahres 2008 verlagerte sich das Training aus Köpenick zum Landeskanuverband nach Grünau. Sophie erlangte durch ihre guten Leistungen den Kaderstatus des LKV Berlin. Auf der Ebene des Kadertrainings festigte sie nun mit der Landestrainerin Kerstin Feister ihre Kenntnisse und Fähigkeiten um als Jugendliche in die Trainingsgruppe des leitenden Landestrainers Andre Heinrich zu gelangen.

Nach vier erfolgreichen Jahren bei Blau-Gelb-Köpenick wechselte Sophie im Januar 2010 zurück in ihren Heimatverein nach Müggelheim, zum Köpenicker SC.

In Grünau fand ein Wechsel in die Trainingsgruppe des Olympiamedaillengewinners von Sydney, Lars Kober statt.

Im Frühjahr 2011 konnte sich Sophie für die nationalen Sichtungswettkämpfe in Duisburg qualifizieren. Mit außergewöhnlichen Leistungen auf der Regattastrecke von Duisburg war die Qualifikation für die Juniorennationalmannschaft geschafft.

Ihren vorläufigen sportlichen Höhepunkt erlebte Sophie in Brandenburg  2011 bei der Juniorenweltmeisterschaft. Dort führte sie als Schlagfrau den Deutschen K 4 über 500 Meter zum Weltmeistertitel.

Vor dem Start überwog mehr die Erleichterung, dass ich schon eine Medaille aus dem K2 sicher hatte. Klar war ich auch angespannt, da das Rennen sehr kurz nach dem Zweier war und ich mich auf ein hartes Rennen eingestellt habe, dass erst im Endspurt entschieden wird.“

Doch entgegen der Erwartungen kam es anders.

„Als wir den Start für unsere Verhältnisse super getroffen haben und danach das Boot einfach nur geil lief und wir uns einen kleinen Vorsprung erarbeitet haben, war mir klar, dass wir das Rennen sogar gewinnen könnten.
Nach meinem ‚Hop’ 200 Meter vor dem Ziel haben wir langsam den Endspurt angefangen und den Vorsprung auf gute 2sec ausgebaut.“

Mit ihren Partnerinnen Isabell Fried (Karlsruhe); Anna Kowald (Essen) Virginia Najork (Berlin) kannte der Jubel keine Grenzen.

Gemeinsam mit ihrer Partnerin aus Hamburg, Esther Rahm, erpaddelte sich Sophie, bei den Weltmeisterschaften in Brandenburg  die Bronzemedaille im K 2 über 500 Meter.

„Das Gefühl bei der folgenden Siegehrung die eigen Nationalhymne zu hören ist einfach unbeschreiblich schön.

„Meine nächsten sportlichen Ziele sind die Qualifikation für die Juniorennationalmannschaft 2012 und der damit verbundenen Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft in Portugal.“

Nach einem kurzen Urlaub befindet sich Sophie jetzt in den Vorbereitungen zur Deutschen Meisterschaft vom 06.09.11 bis 11.09.11 in München zu der sie mit 4 weiteren Sportlern des Köpenicker SC reisen wird.

Trotz ihres intensiven sportlichen Arrangements  bewältigte Sophie ebenfalls ihren mittleren Schulabschluss mit Bravur und besucht jetzt die gymnasiale Oberstufe der Eliteschule.  Dies gelang auch durch die gute und ständige Unterstützung der Klassenlehrerin Frau Eggert und der Schulleiterin Frau Gießler.

Sophies größten sportliche Erfolge

Juniorenweltmeisterin im K 4 2011 / 500 Meter

Juniorenweltmeisterschaft Bronzemedaille im K 2 2011 / 500 Meter

Deutsche Meisterin im K 4 2010 / 500 Meter

Deutsche Vizemeisterin im K 4 2008 / 5000 Meter Langstrecke

Deutsche Vizemeisterin im K 2 2009 / Kanumarathon

DM 3. Platz im K 2 2010 / 500 Meter

DM 3. Platz im K 1 2010 / Kanumarathon

2010 Siegerin im Nationalmannschaftscup

„Ich bin immer noch vollkommen überwältigt und kann den Erfolg immer noch kaum begreifen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei all denen bedanken, die mich auf meinem sportlichen, schulischen und persönlichen Werdegang immer unterstützt haben. Ohne die Hilfe der genannten und noch mehr ungenannter Personen, hätte ich diesen Weg niemals bestreiten können. Vielen Dank, eure Sophie“

DH/KH

 

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„Please stand for the national anthem of Germany“

Erstellt von Kevin am 4. August 2011

Am 31.7 gegen 17 Uhr war es endlich soweit. Der Traum von der Goldmedaille wurde für den K4 der Juniorinnen bei der Weltmeisterschaft in Brandenburg Wirklichkeit. Das Boot in der Besatzung Virginia Najork (Berlin), Anna Kowald (NRW), Isabel Friedt (BW) und unserer Sophie Hammer vom Köpenicker SC hatte über 500m eine Glanzleistung vom Start bis zum Ziel hingelegt und ist vollkommen verdient Weltmeister der Juniorinnen geworden.

Ein ausführlicher Artikel folgt hier und im Müggelheimer Boten in Kürze

Bis dahin gratulieren  wir rechtherzlich zu diesem einzigartigen Erfolg der noch durch den 6.Platz im K2 über 200m (ophie Hammer/Virginia Najork) und der Bronzemedaille im K2 über 500m (Sophie Hammer/Ester Rahm(HH)) untermalt wurde.

 

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