Ein erfolgreicher Kanu-Sommer beim KSC

Auch in diesem Sommer waren Pauline, Maja, Julian und Philipp wieder im Trainingslager zur Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft. Zuvor mussten wir uns aber im Juni dafür auf der Ostdeutschen Meisterschaft in Brandenburg qualifizieren.

Nach dem zweiwöchigen Urlaub zum Ferienanfang trainierten wir Sportler zwei Wochen in Grünau im Leistungszentrum. Dort war Tagestraining angesagt. Jeden Tag hatten wir 3 bis 4 Einheiten Training. Danach fuhren wir alle vier für weitere zwei Wochen mit den anderen Berliner Sportlern, die sich auch qualifiziert hatten, ins Trainingslager nach Hamburg.

Dort angekommen, schlugen wir als erstes unsere Zelte auf und richteten uns darin ein. Danach ging es auch gleich mit dem Training los. Das Training verlief in einem Drei-Tage-Rhythmus. Das heißt, wir Sportler trainieren zweieinhalb Tage und hatten dann einen freien Nachmittag. Den nutzten wir, um in die Stadt hinein zu fahren, etwas anderes zu unternehmen oder uns einfach nur auszuruhen.
Als Training gingen wir Sportler meistens paddeln. Aber zum Ausgleich und Muskelaufbau gingen wir auch laufen oder machten Krafttraining.
Das Wetter in Hamburg war erst sehr schön und wir schwitzten selbst in den Pausen. Nach einigen Tagen jedoch war das Wetter nicht mehr so schön. Es gab einen Sturm, der mitten in der Nacht so kräftigt wurde, dass dabei leider nicht alle Zelte heil blieben.

Nach den vier Wochen Training waren die Sommerferien auch schon wieder vorbei und die Schule begann. Wir Sportler hatten ab jetzt nur nachmittags Training, welches von der Belastung etwas reduziert war. Nach der ersten Schulwoche fand dann vom 29. August bis 2. September die Deutsche Meisterschaft. Sie fand so wie auch das Trainingslager in Hamburg statt. Sandra und Mario fuhren bereits am Samstag zum Aufbauen los, wir Sportler kamen am Sonntag mit Claudia nach. Auch Lisa, die eine Woche zuvor noch bei der Weltmeisterschaft im Canadier-Einer das B-Finale gewann, stieß zu uns. Am Montag und Dienstag wurde noch fleißig trainiert und am Mittwoch gingen die ersten Rennen los.

Unser Verein war mit den wenigen Sportlern wieder sehr erfolgreich. Lisa erkämpfte im Canadier-Einer zwei Goldmedaillen. Julian und Philipp holten gleich mehrere Medaillen, im Kajak-Vierer über 5000m Gold und über 500m Silber sowie im Kajak-Zweier über 1000m Silber. Das 5000m Rennen der Jungs war wie ein Krimi, bei dem zuletzt zwei Boote disqualifiziert wurden. Diese Mannschaften verhielten sich unsportlich und nahmen anderen Booten die Vorfahrt oder beschädigten die Steuer so, dass die Boote nicht mehr lenken konnten. Am Ende schafften es fünf Boote regelkonform ins Ziel.
Pauline holte im Zweier über 500m Gold und im Vierer über 500m Silber. Ich konnte in diesem Jahr leider nichts gewinnen, bin aber trotzdem zufrieden mit meinen Leistungen. Der Sport macht mir einfach sehr viel Spaß und ich war bei der Deutschen Meisterschaft mit dabei.

MüBoMAja
Von Links nach rechts: Noah (von BKCR), Julian, Phillipp, Maja, Pauline

Für die Verpflegung und dass es uns Sportlern immer gut geht, gaben sich unsere drei Erwachsenen Sandra, Claudia und Mario wie jedes Mal alle Mühe. Sie bekochten uns mit dem Essen, welches wir uns vorher aussuchen konnten. Ohne ihre Unterstützung, für die sie sich immer Urlaub nehmen müssen, könnten wir Sportler nicht solche guten Leistungen erbringen. Daher gibt es hier noch einmal ein ganz großes Lob und Dankeschön an Euch!!!!

Nach der Deutschen Meisterschaft hatten wir Sportler erst einmal trainingsfrei, aber wieder volles Programm Schule

Eine Woche später stand dann schon wieder eine Regatta an – unsere Vereinsregatta zum Sommerfest. Dort konnten kleine wie große Sportler in verschiedenen Rennen paddeln und Medaillen gewinnen. So gab es das Familienrennen, das Händepaddeln, das Paddeln mit Wanderbooten und Mannschaftsrennen im Stand-Up-Paddeln.
Es gab Kaffee und vielen leckeren selbstgebackenen Kuchen. Am Abend wurde gegrillt und alle saßen gemütlich zusammen. Leider waren diesmal nicht so viele Gäste dabei wie in den letzten Jahren. Aber wir hoffen, nächsten Jahr wird es besser.

Maja